Kochen ist die große Leidenschaft von Maria Groß. Eine Sache, die Elena Uhlig gut kann, ist essen. Beide lieben es, zu lachen und zu plaudern. Das erste Mal begegnet sind sich die Spitzenköchin und die Schauspielerin bzw. Autorin als Gäste der MDR-Talkshow Riverboat. Eine gemeinsame Zugfahrt später, in einem Speisewagen der Deutschen Bahn, genauer gesagt brauchte es nur die Strecke von Leipzig nach Erfurt, war die Idee zum Podcast GROß & FETT geboren. Warum GROß & FETT? Naja, GROß erschließt sich ja quasi von selbst – der Nachname von Maria Groß. Und FETT? Nein, nicht was Sie jetzt vielleicht vermuten… Fett ist natürlich ein Geschmacksträger! Man nehme also Maria Groß, Elena Uhlig, die Küche der „Bachstelze“ in Erfurt, 30 Minuten Zeit und ein saisonales, unkompliziertes Gericht – et voilà, fertig ist der Podcast GROß & FETT. Frisch und frech. Und dann kann es auch schon losgehen – und zwar am 25.03. mit der Vorbereitung und am 01.04. mit dem ersten Gericht zum Nachkochen. Und nein, das ist kein Aprilscherz! Es wird gemeinsam gekocht. Schnelle, köstliche Küche für alle Tage. Alle zwei Wochen, immer mittwochs eine neue Folge. In der jeweiligen Vorwoche – ebenfalls mittwochs – stellen Maria Groß und Elena Uhlig das Gericht der nächsten Woche vor, plaudern über Dieses und Jenes und erklären, von Zutaten über Equipment, welche Vorkehrungen getroffen werden müssen, um mit den beiden während des Podcasts mitkochen zu können, in Echtzeit, gewissermaßen. Ungekünstelt und ehrlich.

AB SOFORT: Zutatentag immer montags und zusammen gekocht wird dann mittwochs – alle zwei Wochen!

Schauspielerin Elena Uhlig und Profiköchin Maria Groß lieben gutes Essen und große Portionen. Da trifft es sich bestens, dass die eine hervorragend kochen und die andere, nun ja, sehr gut essen kann. Klingt nach dem perfekten Team. Und so brutzeln die beiden köstliche, unkomplizierte Gerichte, die sich ganz einfach nachkochen lassen.

Neben allerlei lustigen Anekdoten von Elena Uhlig rund um das gemeinsame Kochen und raffinierten Tipps von Maria Groß, gibt’s etwa 40 regionale, saisonale und unkonventionelle Rezepte inklusive Einkaufslisten und Zubereitungsschritten.

„Ich bin echt so ’ne Köchin, ich brauche immer Alarm auf der Herdplatte, immer eine offene Flamme“ 

Maria Groß kochte sich mit 34 Jahren als Thüringens erste und Deutschlands ehemals jüngste Sterneköchin in die Welt der Spitzenküche. Heute bekannt aus Fernsehsendungen wie „Kitchen Impossible“, „Grill den Profi“ oder „The Taste“, studierte Maria Groß zunächst Germanistik und Philosophie in Leipzig und Berlin und hatte mit Sternen nicht allzu viel am Hut. Um sich das Studentenleben finanzieren zu können, musste ein Nebenjob her. Fündig wurde sie in einer Anzeige am Schwarzen Brett ihrer Universität: „Gut situiertes Ehepaar im Grunewald sucht Studentin, die ab und zu im Privathaushalt kocht.“ Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Etwas später berufen, sozusagen, entschloss sie sich, beruflich zu kochen, schmiss ihr Studium und begann eine Ausbildung in einem Berliner Gourmetrestaurant. Nach diversen Stationen in der Landeshauptstadt und der Schweiz, kehrte sie nach Erfurt in ihre Heimat zurück und erkochte einen Michelin-Stern. 2015 erfüllte sie sich dann den Traum vom eigenen Restaurant und übernahm zusammen mit ihrem Lebenspartner Matthias Steube das traditionsreiche Ausflugslokal „Bachstelze“ in Erfurt-Bischleben. Ach ja, und ihren Stern hat sie freiwillig abgegeben, um ohne Schickimicki kochen zu können. Dafür hat sie jetzt ein Kochbuch „Maria. Gerne ohne Sterne: Lecker kochen mit den Lieblingsrezepten von Maria Groß“ (2019, ZS Verlag). Unkompliziert, innovativ, voller Finess, bodenständig, qualitativ hochwertig und heimatverbunden – das ist die Küche von Maria Groß.

www.mariaostzone.de

„Ich sage euch, ich bin überhaupt keine Hilfe – eigentlich esse ich nur“ 

Elena Uhlig passt schwer in eine Schublade. Schauspielerin, Mutter von vier Kindern, Autorin, Lebensgefährtin von Fritz Karl, Organisationstalent, rheinische Frohnatur und Expertin in Bettenfragen, um nur einige Dinge zu nennen. Fest steht, dass sie ihre Schauspielausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin absolvierte. Ihr Leinwanddebüt gab sie 2001 im Horrorfilm „Swimming Pool – Der Tod feiert mit“. Bekannt wurde sie durch die Rolle der ehrgeizigen Kommissarin Nina Metz an der Seite von Henning Baum in der Sat.1-Krimiserie „Mit Herz und Handschellen“ (2002-2006). Sie spielte in der vielfach ausgezeichneten Kinokomödie „Alles auf Zucker!“ (2004) von Dani Levy neben Henry Hübchen und Hannelore Elsner, war in Til Schweigers „Keinohrhasen“ (2007) zu sehen, überzeugte im Historiendrama „Die Wanderhure“ (2009), übernahm die Hauptrolle in „Die Familiendetektivin“ (2014), stand für die österreichische Kultserie „4 Frauen und ein Todesfall“ vor der Kamera, verkörperte Tante Gertrud in der Verfilmung von Hape Kerkelings gleichnamigen Roman „Der Junge muss an die frische Luft“ unter der Regie von Oscar®-Preisträgerin Caroline Link und gehörte zum hochkarätigen Ensemble des Improvisationsfilms „Klassentreffen“ (2019) von Jan Georg Schütte. Mittlerweile schreibt sie auch. Über ihren Kampf mit der Wage in „Mein Gewicht und ich – Eine Liebesgeschichte in großen Portionen“ (2016, Knaur), über chaotische Familienurlaube in „Qualle vor Malle – Urlaub mit Familie, Chaos inclusive“ (2018, Knaur) oder Umzüge vom Land in die Stadt und ihre Freunde von den Servicehotlines in „Doch, das passt, ich hab’s ausgemessen! Eine Frau weiß, wenn sie recht hat.“

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